Barer Straße
Barer Straße Wilhelminenstraße, Sommerstraße[1]
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Straße in München | ||
Basisdaten | ||
Ort | München | |
Maxvorstadt | Königsplatz Universität | |
Name erhalten | 1826 Umbenennung | |
Anschlussstraßen |
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Querstraßen |
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Plätze | Karolinenplatz | |
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Nutzung | ||
Nutzergruppen | Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge, ÖPNV | |
Technische Daten | ||
Straßenlänge | 1,6 km | |
Straßennamenbücher | ||
(1894), Rambaldi | S.37 Nr.59 | |
(2016), Dollinger | S.37 | |
Straßen-ID | 0000 |
Die Barer Straße ist eine Straße, die das Stadtzentrum von München am Stachus mit fast der ganzen Maxvorstadt verbindet.
Die Straße wird auf ihrer gesamten Länge von der Tram bedient: die Linien 27 und 28, für Zubringerfahrten auch die Linie 23.
Verlauf
Die Straße verläuft in nordnordöstlicher Richtung von der Ottostraße bis zur Kreuzung mit der Georgenstraße, wo sie sich nach einem leichten Linksknick in der Nordend- und Belgradstraße fortsetzt. Der Straßenverlauf fügt sich dann exakt in das streng rechtwinkelige Straßensystem der Maxvorstadt ein.
An der Kreuzung mit der Brienner Straße wurde der Karolinenplatz kreisförmig gestaltet.
Straßenname
Die Straße war zuvor unter der Bezeichnung Wilhelminenstraße bekannt. Ihren Namen trägt die Straße nach einer Schlacht seit 1826. Namensgebend ist die französische Stadt Bar-sur-Aube. Hier fand im Jahr 1814 eine siegreiche Schlacht der alliierten Monarchien, zu denen dann auch bayerische Truppen zählten, gegen den Alleinregenten Napoleon Bonaparte statt.
Die Straßennamen Münchens und ihre Bedeutung 1880
S.6 Barerstraße: Z. E. a. das Treffen bei Bar sut Aube in Frankreich, 26. u. 27. Febr. 1814, in welchem die Bayern, unter Feldmarschall Wrede das V. Armeekorps der Verbündeten bildend, hervorragend tapfer kämpften. Sie wird seit dem 2. März 1826 auf Befehl König Ludwigs I. so genannt und hieß vom 21. Nov. 1808 bis 1. Dez. 1812 je nach ihrer Entwicklung „Karolinenstraße“ (zu Ehren der zweiten Gemahlin König Maximilian I. – von der Karlstraße bis zum Karolinenplatz), „Wilhelminenstraße“ (zum Gedächtnis an die erste Gemahlin des Königs – vom Karolinenplatz bis zur Theresienstraße und „Sommerstraße“ (von der Theresienstraße bis zum Feldweg an der Türkenstraße). Hierauf erfolgte die Gesammtbenennung „Wilhelminenstraße“.
Gebäude
Wichtige Elemente des so genannten Kunstareals München befinden sich an oder in der Nähe dieser Straße. An die Barer Straße stoßen direkt alle drei Pinakotheken Münchens an:
- Nr. 27
- Alte Pinakothek
- Nr. 29
- Neue Pinakothek
- Nr. 40
- Pinakothek der Moderne
Weitere Anlieger
- Nr. 21
- (15), Bauzeitlich (6), Palais Haus Hofrath Baron von Bernhard, nachmals im Besitz Grafen von Lippe-Weissenfeld. Erbaut im Jahr 1846 von Anton von Braunmühl. Im Hinterhaus befand sich bis 1913 die Gesandtschaft von Großbritannien. Abbruch der Häuser 15 (6) und 17 (6 1/2), Neubau der Arminia Versicherungen, 1914-1915 nach Plänen Bestelmeyer.
- Nr. 19
- ab dem Jahr 1833 die Hausnummer 7. Palais Landsfeld
- Nr. 37
- Auktionshaus Neumeister
- Nr. 42
- BattyBaristas
- Nr. 53
- The Duke, Gin-Brennerei
- Nr. 61
- Barer 61, Café, Bar
- Nr. 67
- Restaurant India Town
Lage
- >> Geographische Lage des Straßenanfangs von Barer Straße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
- >> Geographische Lage des Straßenendes von Barer Straße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
Weblinks
- Ausgehen in Barer Straße (bei meinestadt.de)
- Restaurants und Cafés in Barer Straße (bei gastroguide.de)
- Tisenti Ferienhausvermittlung Barerstr.3
Einzelnachweise
- ↑ Stadtgeschichte München: Barer Straße - teils ohne Zeitangaben