Thiereckstraße
Thiereckstraße Stiftgäßchen, Bäckergässel, Thiereckgäßchen
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Straße in München | ||
Basisdaten | ||
Ort | München | |
Altstadt-Lehel | Kreuzviertel | |
PLZ | 80331 | |
Angelegt | vor 1375 | |
Name erhalten | 1820 Umbenennung[1] | |
Anschlussstraßen |
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Nutzung | ||
Nutzergruppen | Fahrrad-, und Fußvolk | |
Technische Daten | ||
Straßenlänge | Etwa 80 m | |
Straßennamenbücher | ||
(1894), Rambaldi | S. 296 Nr. 655 | |
(2016), Dollinger | S. 311 | |
Straßen-ID | 04708 |
Die Thiereckstraße in der Altstadt stellt eine Verbindung zwischen der Kaufingerstraße dem Marienplatz und dem Frauenplatz her.
Sie wurde benannt nach Schatzmeister und Hofrat Karl Thiereck († 1780[2]), der Dort im Besitz eines Hauses war.
Interessanterweise widerspricht sich Dollinger selbst. Er schreibt dem Stiftgässchen eine Jahreszahl der Benennung mit dem Jahr 1815 zu, andererseits für das Thiereckgäßchen die nicht genau festzulegende Jahreszahl 1781.
Der Wachszieher am Dom
Seit etlichen Jahren konnten im Ladengeschäft des Hauses Thiereckstraße 2 Wachsprodukte erworben werden. Mit dem 30. Dezember 2022 wurde nun dieser Handwerksbetrieb aufgegeben, und das Ladengeschäft geschlossen. Eine ehemalige Mitarbeiterin eröffnete im Frühjahr 2023 einen neuen Wachszieherladen am Sendlinger Tor. Das Wachswarengeschäft Joseph Fürst wurde im Jahr 1862 gegründet, Und befand sich in der Sporergasse. Nach dem Krieg musste das Geschäft in die Promenadestraße 15 verlagert werden. Nachmals zog der kleine Betrieb in die Thiereckstraße.
Lage
>> Geographische Lage von Thiereckstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
Einzelnachweise
- ↑ Stadtgeschichte München: Thiereckstraße
- ↑ de.findagrave.com: Karl-Joseph von Thiereck