Burgfriedensäule

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Burgfriedensäule am Elisabethplatz

Burgfriedensäulen, bekannt als Burgfriedenstein, kennzeichneten den Stadt- bzw. Gerichtsbereich, Burgfrieden genannt. Nur wenige dieser aus Stein geschlagenen Säulen mit eingemeißeltem Münchner Kindl (für München) aus der Zeit des 15. bis 18. Jahrhundert oder auch als Kreuz sind heute noch erhalten.

Früher unterlagen das Gebiet von Freimann und Schwabing der Dachauer Gerichtsbarkeit. Deshalb gab es da eine Grenze.

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Standorte

Standorte der Burgfriedensäulen und Burgfriedensteine, die hier zu unterscheiden sind:

  • Nicht erhalten - Säule I (auch mit XXIV bezeichnet) Untersendling; sie war einst Anfangs,- und Endpunkt der Burgfriedensäulen. Bez. mit Burgfried. 1, Standort entsprechend entlang der Thalkirchner Straße, vor der Unterfahrt, nahe zur Reifenstuelstraße. Beschreibung 1830, unweit der Oberen Kaiblmühle.

Burgfriedenstein 3 - Tafelseite. Burgfriedenstein 5.

  • Nicht erhalten - Burgfriedenstein 2, entlang der Lindwurmstraße auf der Höhe der heutigen Eisenbahnbrücke.
  • Nicht erhalten - Burgfriedensäule 3, ehemaliger Standort zwischen der Königinstraße und der Mandlstraße.
  • Burgfriedenstein III, in den Grünanalgen unterhalb der Straße Theresienhöhe von 1460
  • Säule V im Vorgarten der Verwaltung der Spatenbrauerei an der Marsstraße
  • Nicht erhalten - Burgfriedensäule 6, am Übergang zwischen der Sandstraße und der Dachauer Straße.
  • Nicht erhalten - Burgfriedensäule 7, etwa am heutigen Zusammmenschluß von Elisabethstraße mit der Winzererstraße.
  • Nicht erhalten - Burgfriedensäule 8, etwa an der heutigen Kreuzung Elisabethstraße und Hiltenspergerstraße.
  • Burgfriedensäule 9, auf dem Elisabethplatz, jedoch ursprünglich nahe dem heutigen, Hohenzollernplatz bei der Bauerstraße.
  • Nicht erhalten - Burgfriedensäule 10, Unmittelbar bei der ehemaligen Leprosen-, oder Nikolaikirche am heutigen Nikolaiplatz, an der Leopoldstraße.
  • Burgfriedensäule 13, vormals als Nummer 12 engetragen. In der Nähe des Monopteros im Englischen Garten von 1724
  • Säule XXII im Hof des Stadtmuseums, jedoch ursprünglich an der Thalkirchner Straße
  • Nicht erhalten - Burgfriedenstein 23, entlang der Thalkirchner Straße auf der Höhe der Wackersberger Straße.
  • Nicht erhalten - Burgfriedenstein 24, an der Kreuzung Thalkirchner Straße und Dietramszeller Straße. Nach 1830 nicht mehr vorhanden.
  • Nicht erhalten - Burgfriedenstein 8 oder 9, an der Kreuzung Tegernseer Landstraße Grünwalder Straße.
  • Nicht erhalten - Säule, bezeichnet mit I, entlang der Tegernseer Landstraße, damals als Straße nach Tölz bezeichnet, nahe der heutigen Waltram Straße.