Preysingstraße
Preysingstraße Metzgeranger
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Straße in München | |||
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Preysingstraße Gebäude Hausnummer 41 und 43 | |||
Basisdaten | |||
Ort | München | ||
Haidhausen | Haidhausen | ||
PLZ | 81667 | ||
Name erhalten | 1856 Erstnennung[1] | ||
Anschlussstraßen |
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Querstraßen |
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Plätze | Preysingplatz | ||
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Nutzung | |||
Nutzergruppen | Kraftfahrstraße, Fußgänger, Fahrradfahrer | ||
Straßengestaltung | teilweise Fahrradstraße | ||
Technische Daten | |||
Straßenlänge | 800 m | ||
Straßennamenbücher | |||
(1894), Rambaldi | S. 225 Nr. 509 (hier aber die alte Preysingstr in der Altstadt) | ||
(2016), Dollinger | S. 251 | ||
Straßen-ID | 03672 |
Die Preysingstraße in Haidhausen führt vom Gasteig zur Leonhardstraße. Die Straße ist zwischen Stubenvollstraße und Wolfgangstraße eine Fahrradstraße[2].
Straßenname
Sie wurde 1856 benannt nach dem alten bayerischen Grafengeschlecht der Preysings (siehe auch Wikipedia-ArtikelW).
Verlauf
Die Straße beginnt, einen Höhenunterschied von etwas mehr als drei Meter ausgleichend, mit der kleinsten Hausnummer, an der mit Gefälle ausgestatteten Inneren-Wiener-Straße; unmittelbar hinter dem Gasteig, am dem nicht erhaltenen, sehr imposant wirkenden Café am Gasteig vorbei. Das im Jahr 1892 eröffnete Cafe-Restaurant war ein hoch aufragendes, sehr vornehm wirkendes Mietshaus mit zwei großen Ecktürmen mit Haube,
Adressbucheinträge
Adressbuch 1880
Preysingstraße: Z. E. a. den wirklichen geheimen Rath Max Graf v. Preysing-Hohenaschau, dessen Vorfahren schon seit dem 17. Jahrhundert in Haidhausen begütert waren und derselbst ein Schloß nebst prächtigem Garten besaß, geb. zu Ingolstadt 21. Febr. 1736, gest. zu München 8. Juli 1827. Er ließ die jetzt nach ihm benannte Straße, welche theilweise über den früheren "Metzgeranger" zwischen den Bräukellern hindurch läuft, auf seine Kosten anlegen und mit hübschen Baumreihen bepflanzen, weßhalb sie anfänglich "Alleestraße" hieß; doch hatte sie bereits ihre heutige Benennung, als sie am 7. März, resp. 1. April 1856 in das städtische Straßenverzeichnis aufgenommen wurde.
Rambaldi (1894)
Rambaldi beschreibt auch eine andere Preysingstraße: Verbindet, bei der Hypotheken- und Wechselbank gegenüber der k. Residenz abzweigend, die Residenz- mit der Theatinerstraße unweit der St. Kajetan-Hofkirche. Die nordöstliche Begrenzung derselben bildet das ehemalige gräflich-Preysing’sche Palais und jetzige Bankgebäude, das 1720 erbaut wurde. Laut Stadtgeschichte München wurde dieser Straßenname 1931 aufgehoben[3].
Weitere Beschreibungen
- Münchener Straßen-Verzeichnis 1938 - S. 230 Preysingstraße; Haidhausen, zieht vom Gasteig zum Kloster des Guten Hirten, nächst der Metz-, und Leonhardstraße.
Die Bedürfnisanstalt
Hinter dem Gasteig an der Kellerstraße und Ecke Preysingstraße unter Bäumen versteckt: Moosgrün, gusseiserner Grundstock, rechteckige Bauform (verschlossen). Bereits vor 1912 dort, direkt unterhalb des ehemaligen Schloederers Privatheim errichtet.
Lage
>> Geographische Lage von Preysingstraße im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
Einzelnachweise
- ↑ Stadtgeschichte München: Preysingstraße (Haidhausen)
- ↑ Landeshauptstadt München: Liste der Fahrradstraßen
- ↑ Stadtgeschichte München: Preysingstraße (aufgehoben)