Kurt Martin
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Kurt Martin (* 31. Januar 1899 in Zürich; † 27. Januar 1975 in Bad Wiessee) war Kunsthistoriker und Museumsleiter vor allem in Karlsruhe. 1957 wurde er Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Martin war wegen seiner Tätigkeiten in der NS-Zeit und im Zusammenhang mit dem Kunstraub der Nazis oder eigenem Erwerb umstritten.
Seit 1965 leitete Martin die Kommission, die für die Verteilung der übrig gebliebenen Kunstwerke aus dem Münchner Central Art Collecting Point zuständig war. Ein Großteil der Werke wurde 2014 von der Bayerischen Staatsgemäldegalerie als Fundmeldung später so genannter Raubkunst aufgeführt und im Internet veröffentlicht.[1]