Johannes Hoffart
Johannes Hoffart (* 22. Januar 1851 in Mannheim; † 10. Juli 1921 in Berlin) war ein Bildhauer in München.
In München an der Akademie ausgebildet, unternahm er seit 1869 Studienreisen nach Frankreich und in die Niederlande. Ab 1881 bis 1896 lebte und arbeitete er wieder in München.
Die trauernde Frau
Von ihm stammt u.v.a. Werken auch eine Trauernde aus Marmor im Bürklin'schen Mausoleum in Karlsruhe, die als Galvanoplastik auf anderen Friedhöfen weiter verbreitet ist (vgl. Katalog der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF), Geislingen-Steige; Titel „Ein letzter Gruß“).
Der Bildhauer Hoffart schuf sie 1887 für ein Grab. Fast in Lebensgröße legt eine Frau eine Blume auf das Grab. Seine Trauernde lässt den Einfluss der zeitgenössischen französischen Skulpturen auf das Werk deutlich erkennen.
Hoffarts Figur fand eine rasche Verbreitung. Ausgeführt in weißem Marmor schmückt sie etwa das 1913 errichtete Mausoleum der Familie Albert Bürklin auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe. Die Württembergische Metallwarenfabrik (WMF) in Geislingen-Steige erwarb die Vervielfältigungsrechte. Der um 1910 veröffentlichte Firmenkatalog bietet Hoffarts Figur als Galvano unter dem Titel „Ein [letzter] Gruß“ an. Und nun beugt sie sich über viele Gräber in Deutschland.
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