Bahnstrecke München-Augsburg
Die Bahnstrecke München–Augsburg ist eine elektrifizierte 61,9 Kilometer lange Hauptbahn in Bayern, welche die Städte München und Augsburg verbindet. Sie ist größtenteils viergleisig; die Fernbahngleise sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h freigegeben.
Geschichte
Die Bahnstrecke München-Augsburg war die zweite bayrische Bahnstrecke und wird als die erste Hauptverbindung gesehen und ging 1837 in Betrieb. Am 2. Juli 1907 wurde auf der Strecke ein Rekord mit der Schnellfahrlok S2/6 der Firma Maffei aufgestellt. Die Dampflokomotive erreichte 154 km/h. Die Lok bespannte regulär damals den Orient-Express.
1977 wurde der Bereich zwischen Lochhausen und Augsburg-Hochzoll als Schnellfahrstrecke ausgebaut und für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h zugelassen.
1972 begann auf der Strecke der planmäßige Betrieb im Rahmen der Münchner S-Bahn mit der S-Bahnlinie 3 bis Maisach.
Auf längere Frist gesehen soll die Strecke bis 2030 mit digitalen Stellwerken und ETCS ausgerüstet werden.
Derzeitiger Betrieb
S-Bahn
Auf dem Streckenabschnitt zwischen München-Pasing und Mammendorf verkehren täglich die S-Bahnen der Linie .
Regionalzug
Auf der Strecke verkehren die von Arverio Bayern betriebenen Linien:
: München - Augsburg - Dinkelscherben - Ulm
: München - Augsburg - Donauwörth - Treuchtlingen - Ansbach - Würzburg
: München - Augsburg - Donauwörth - Aalen
: München - Augsburg - Dinkelscherben
: München - Augsburg - Donauwörth
Fernverkehr
Auf der Strecke verkehren mehrere ICE- und IC-Züge in Richtung Augsburg und Würzburg, sowie Richtung Ulm.
Weblinks
![]() |
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bahnstrecke München-Augsburg in der deutschsprachigen Wikipedia. Die Liste der AutorInnen befindet sich in der dortigen Versionsliste. Wie im MünchenWiki stehen alle Texte der Wikipedia unter einer Lizenz zur Freien Dokumentation. |