19. Deportation
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Im Juli 1942 wurden durch die Nazis (Gestapo) die Deportation von "Juden" per Bahn aus München fortgesetzt. Am 29. Juli ging ein 19. Transport mit 50 Gefangenen aus München ins KZ TheresienstadtW (in TerezínW / damalige von der deutschen Wehrmacht besetzte Tschechoslowakei, heute Tschechien) ab.
Deportierte Personen
- Frieda Ambrunn, geb. 16.11.1882
- Philipp Batsche, geb. 17.4.1855
- Esther Cohn, geb. 18.9.1926
- Benedikt Fränkel, geb. 27.10.1871
- Eugenie Grünhut, geb. Rosenthal, 24.9.1887 in Würzburg
- Oskar Grünhut, geb. 19.10.1874 in Regensburg
- Ida Gutmann, geb. 31.12.1872
- Moritz Hamburger, geb. 11.8.1875
- Frieda Hess, geb. 20.1.1874
Die Namen der anderen 41 Münchner sind nicht bekannt.
Siehe auch
- Wittelsbacher Palais (ehemaliger Sitz der Gestapo-Zentrale)
- Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft.
- Platz der Opfer des Nationalsozialismus (Umbenennung 1946)
- Stadtgeschichte – München in der Zeit des Nationalsozialismus
Literatur
- Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: Die "Judendeportationen" aus dem Deutschen Reich, 1941-1945: eine kommentierte Chronologie. Wiesbaden, Marix, 2005. ISBN 3-86539-059-5 u. ISBN 978-3-86539-059-2 (Daten der meisten "Judentransporte" aus dem "Großdeutschen Reich" werden zusammengestellt und kommentiert.)
Weblinks
- Abbildungen bei commons/wikimedia vom Konzentrationslager Theresienstadt
- Chronologie der Deportationen aus dem Deutschen Reich (bundesarchiv.de)
- Liste aller Transporte ins KZ Theresienstadt (sortiert nach Herkunft der Häftlinge; bei www.terezinstudies.cz)
- Liste der Münchner Opfer der Schoa: O bis Z, Erstellt von S. Rieger, G Jochens, 2007
- Deportation von Juden aus DeutschlandW (Artikel bei Wikipedia)
- NS-Judenhäuser / so genannte JudenwohnungenW