Trambahnlinie 19: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Trambahnlinie 19 führt vom Pasinger Bahnhof im Westen quer durch die Stadt zur St. Veit Straße im Osten im Stadtteil Berg am Laim. | Die Trambahnlinie 19 führt vom Pasinger Bahnhof im Westen quer durch die Stadt zur St.-Veit-Straße im Osten im Stadtteil Berg am Laim. | ||
Vom Pasinger Bahnhof aus führt sie durch Pasing an der Haltestelle | Vom Pasinger Bahnhof aus führt sie durch Pasing an der Haltestelle Am Knie nach Laim, wo sie den Willbaldplatz passiert und ein paar Haltestellen weiter die Fürstenrieder Straße überquert. Weiter an der Agnes-Bernauer-Straße entlang an der Lautensackstraße vorbei wo sie in die Landsberger Straße einbiegt und durch die Eisenbahnbrücke durch das Westend fährt. Die Donnersbergerbrücke unterquert, an der Hackerbrücke vorbei durch das Hauptbahnhofsviertel. Dabei hält sie am Hauptbahnhof Süd und am Hauptbahnhof. Dann weiter durch die Prielmayer Straße zum Stachus, Lenbachplatz, Theatinerstraße. Durch die Maximiliansstraße am Nationaltheater vorbei zum Max II. Denkmal. Dann beim Maximilianeum vorbei nach Haidhausen über den Max-Weber-Platz zum Ostbahnhof. Weiter zum Haidenauplatz, von dort die Berg-am-Laim- und im weiteren Verlauf die Kreilerstraße entlang zur Endhaltestelle St.-Veit-Straße. | ||
Sie wurde am 16.12.1908 als Außenlinie in die | Sie wurde am 16.12.1908 als Außenlinie in die damals noch selbstständige Stadt Pasing zum dortigen Marienplatz eröffnet. | ||
Seit dem 13.12. 2013 ist ihre Endhaltestelle dirkt am Pasinger Bahnhof. Im Rahmen der Verkehrsberuhigung Pasings wurde sie dorthin verlegt. | Seit dem 13.12. 2013 ist ihre Endhaltestelle dirkt am Pasinger Bahnhof. Im Rahmen der Verkehrsberuhigung Pasings wurde sie dorthin verlegt. | ||
Am 20.04.1968 fuhr sie zum letzten mal durch das Karlstor über dem Marienplatz zum Isartor. Sie musste für die Fußgängerzone Platz machen. Diesen Streckenabschnitt bedient | Am 20.04.1968 fuhr sie zum letzten mal durch das Karlstor über dem Marienplatz zum Isartor. Sie musste für die Fußgängerzone Platz machen. Diesen Streckenabschnitt bedient seit 1972 unterirdisch die S-Bahn. | ||
Die Trambahnlinie 19 war die erste Trambahnlinie auf der nach sehr langer Zeit zum ersten mal ab 1991 völlig neue | Die Trambahnlinie 19 war die erste Trambahnlinie auf der nach sehr langer Zeit zum ersten mal ab 1991 völlig neue, moderne Niederflur-Trambahnzüge eingesetzt wurden. Bis dahin beherschten die Trambahnen aus den 1950ern und 1960ern lange das Münchner Straßenbild. Wohl weil man bis mitte der 1980er Jahre erwogen hatte die Straßenbahn bis zum Jahr 2000 aus München verschwinden zu lassen und daher kaum mehr in die Straßenbahnen investiert hatte. Erst mit der Wiederwahl Georg Kronawitters zum Oberbürgermeister 1984 wurde ein Kurswechsel bei der Straßenbahn eingeleitet. Seit einiger Zeit werden vorzugsweise die neuen Aveniozüge auf ihr eingesetzt. | ||
Die Trambahnlinie verkehrt auch Nachts als N19. | Die Trambahnlinie 19 verkehrt auch Nachts als N19. |
Version vom 1. November 2015, 22:45 Uhr
Die Trambahnlinie 19 führt vom Pasinger Bahnhof im Westen quer durch die Stadt zur St.-Veit-Straße im Osten im Stadtteil Berg am Laim. Vom Pasinger Bahnhof aus führt sie durch Pasing an der Haltestelle Am Knie nach Laim, wo sie den Willbaldplatz passiert und ein paar Haltestellen weiter die Fürstenrieder Straße überquert. Weiter an der Agnes-Bernauer-Straße entlang an der Lautensackstraße vorbei wo sie in die Landsberger Straße einbiegt und durch die Eisenbahnbrücke durch das Westend fährt. Die Donnersbergerbrücke unterquert, an der Hackerbrücke vorbei durch das Hauptbahnhofsviertel. Dabei hält sie am Hauptbahnhof Süd und am Hauptbahnhof. Dann weiter durch die Prielmayer Straße zum Stachus, Lenbachplatz, Theatinerstraße. Durch die Maximiliansstraße am Nationaltheater vorbei zum Max II. Denkmal. Dann beim Maximilianeum vorbei nach Haidhausen über den Max-Weber-Platz zum Ostbahnhof. Weiter zum Haidenauplatz, von dort die Berg-am-Laim- und im weiteren Verlauf die Kreilerstraße entlang zur Endhaltestelle St.-Veit-Straße. Sie wurde am 16.12.1908 als Außenlinie in die damals noch selbstständige Stadt Pasing zum dortigen Marienplatz eröffnet. Seit dem 13.12. 2013 ist ihre Endhaltestelle dirkt am Pasinger Bahnhof. Im Rahmen der Verkehrsberuhigung Pasings wurde sie dorthin verlegt. Am 20.04.1968 fuhr sie zum letzten mal durch das Karlstor über dem Marienplatz zum Isartor. Sie musste für die Fußgängerzone Platz machen. Diesen Streckenabschnitt bedient seit 1972 unterirdisch die S-Bahn. Die Trambahnlinie 19 war die erste Trambahnlinie auf der nach sehr langer Zeit zum ersten mal ab 1991 völlig neue, moderne Niederflur-Trambahnzüge eingesetzt wurden. Bis dahin beherschten die Trambahnen aus den 1950ern und 1960ern lange das Münchner Straßenbild. Wohl weil man bis mitte der 1980er Jahre erwogen hatte die Straßenbahn bis zum Jahr 2000 aus München verschwinden zu lassen und daher kaum mehr in die Straßenbahnen investiert hatte. Erst mit der Wiederwahl Georg Kronawitters zum Oberbürgermeister 1984 wurde ein Kurswechsel bei der Straßenbahn eingeleitet. Seit einiger Zeit werden vorzugsweise die neuen Aveniozüge auf ihr eingesetzt. Die Trambahnlinie 19 verkehrt auch Nachts als N19.