Walchensee

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Blick vom Herzogstand auf den Walchensee mit Karwendel. (Foto: Karl Schillinger, 1996)

Der Walchensee ist einer der tief­sten (maxi­male Tiefe: 190 m) und zu­gleich mit 16,40 km² auch einer der größ­ten Alpen-S­een Deutsch­lands.

Der See liegt auf 800 m NN (über Mee­res­höhe) circa 75 km süd­lich von München in den Baye­ri­schen Vor­alpen (Alpen) im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Er ge­hört mit sei­ner ge­samten Flä­che, ein­schließ­lich der Insel Sas­sau, zur Ge­mein­de Ko­chel am See.

Grund­eigen­tümer von See- und Insel­flä­che sind die Baye­ri­schen Staats­fors­ten (also nicht der Bayeri­schen Ver­wal­tung der staat­li­chen Schlös­ser, Gär­ten und Seen). Der na­tür­liche See dient seit 1924 als Spei­cher des 200 m tie­fer am Ko­chel­see gele­genen Wal­chen­see­kraft­werks.

Das klare Ge­wäs­ser mit einer durch­schnitt­li­chen Sicht­tiefe von 8 bis 10 m ver­dankt seine tür­kis-grüne Fär­bung dem rela­tiv hohen An­teil an Kal­zium­kar­bonat. Wohl auch auf­grund des Motor­boot­ver­bots ent­spricht das Was­ser des Wal­chen­sees der Ge­wäs­ser­güte­klas­se I (= un­belas­tet).



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