Ludwig Gamp

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Ludwig Gamp (auch Gampp, * 1856 in Tiengen, † 23. Mai 1910 in München) war ein Bildhauer.

In den Jahren 1873 bis 1879 studierte er an der Kunstakademie München bei Max von Widnmann, später arbeitete er einige Zeit mit Rudolf Maison und bei Hermann Volz in Karlsruhe. In München etablierte er sich erst spät.

Gamp hatte sein Atelier auf Schillerstraße 26-0 im Rückgebäude. Damals das Gebäude ab der Landwehrstraße mit dem Laufweg gen Anatomischen Anstalt, auf der rechten Straßenseite gelegen, das sechste Grundstück. Das Gebäude existiert nicht mehr. Gewohnt hatte er auf unterschiedlichen Adressen, bekannt wurde die Wohnung auf Mathildenstraße 30 im Rückgebäude.

Überlieferte Werke

  • 1901 Müllerische Volksbad, am Haupteingang Statue des Stifters Müller darstellend, darunter eine Inschrift.
  • 1884-1885 Südfriedhof, Neu Arkaden 54, Grabdenkmal Plötz, unter dem Baldachin stehende Genienfigur. Carrara Marmor.
  • 1893 Südfriedhof, Neue Arkaden, Grabdenkmal Zenetti, Büste Zenetti darstellend, modeliert, in Erz gegossen bei Miller.
  • 1904 Sonnenstraße 20. Nicht erhaltenes hoch aufragendes Mietshaus, Architekt Oskar Strelin. Einige der Figuren an der Fassade.
  • 1896 Justizpalast, Figuren am mittleren Vorderbau, die "Macht" und "Stärke" darstellend.
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