Franz Joachim Beich

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Franz Joachim Beich (getauft am 15. Oktober 1665 in Ravensburg; † 16. Oktober 1748 in München) war Maler in der Barockzeit.

Beich stammte aus einer Handwerkerfamilie. Sein Vater Daniel Beich zog 1674 mit der Familie nach München. Franz Joachim erhielt in München eine Ausbildung zum Landschaftsmaler. Sein Stil traf den Geschmack des bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel. Als dieser sein Barockschloss, das Neue Schloss Schleißheim, errichten ließ, erhielt Beich den Auftrag für die Ausstattung mit Gemälden, insbesondere von den Schlachten des Kurfürsten. 1704 wurde ihm vom Kurfürsten der Titel kurfürstlicher Kammerdiener und Hofmaler verliehen. Nach einem längeren Aufenthalt in Italien kehrte er 1714 nach Deutschland zurück. Beich malte die Nymphenburger Ansichten der kurfürstlichen Lustschlösser für Schloss Nymphenburg und zehn weitere Schlachtengemälde für Schloss Schleißheim. Danach malte Beich vor allem Landschaften für adlige oder bürgerliche Auftraggeber sowie für einige bayerische Klöster. Zu den Freunden Beichs zählten die Maler Cosmas Damian Asam und Georges Desmarées.

Ehrungen


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