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'''Spezlwirtschaft''' war eine vom [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] von 2001 – 2012 produzierte Sitcom. In 36 Episoden von je 30 Minuten Länge wird der etwas turbulente Alltag in einem Getränkemarkt in [[Haidhausen]] erzählt. | |||
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Heinzi Liebl gespielt von Helmut Schleich besitzt einen etwas heruntergekommenen Getränkeladen " Heinzis Getränkequelle". Arbeiten ist nicht so sein Ding. Noch weniger die Buchhaltung so dass er von seiner | Heinzi Liebl, gespielt von [[Helmut Schleich]], besitzt einen etwas heruntergekommenen Getränkeladen: " Heinzis Getränkequelle". Arbeiten ist nicht so sein Ding. Noch weniger die Buchhaltung, so dass er von seiner Exfrau Agnes (Tanja Frehse) unterstützt wird. Nebenbei verkauft sie Ayurvedaprodukte. In den späteren Folgen arbeitet sie für eine Finanzberatung, die, wie sich nach einigen Folgen herausstellt, einem Finanzbetrüger gehört. Luigi (Marcantonio Moschettini), sein Mitarbeiter aus Italien, der später nebenan eine Espressobar hat, ist zwar sein Freund, trotzdem kommen die beiden oft in Streit, wenn ihm z.B. Heinzi abgelaufenes Weißbier verkauft oder er ihm einen Unfall mit seinem Lieferwagen in die Schuhe schieben will, den ihm Heinzi geliehen hat. Ab und zu taucht auch seine temperamentvolle Schwester Francesca (Rosetta Pedone) auf. Frau Holicek, dargestellt von Christiane Blumhoff, ist zunächst die Hausmeisterin; einige Folgen später erbt sie das Haus vom verstorbenen Herrn Bellinghaus. In den späteren Folgen hat sie eine Liebesbeziehung mit dem Polizisten Schachtlinger (Claus Steigenberger), der oft im Getränkemarkt auftaucht, z.B. weil er gegen Heinzi wegen Fahrerflucht ermittelt oder weil er nach Freilassing versetzt werden soll und Heinzi die Ohren deswegen voll jammert, da er in [[München]] bleiben will. | ||
Luigi (Marcantonio Moschettini)sein Mitarbeiter aus Italien der später nebenan eine | |||
Ab und zu taucht auch seine temperamentvolle Schwester Francesca (Rosetta Pedone) auf. | In den ersten Staffeln spielte noch [[Christian Springer]] den schüchternen und naiven Kurti, der oft von seiner Mama erzählt, bei der er immer noch wohnt. "Mei Mama hat gsogt..." so beginnen viele seiner Sätze. In einer Folge nimmt er all seinen Mut zusammen und fragt Heinzis Exfrau Agnes, ob sie mit ihm ausgehen will. Doch er erzählt immer wieder von seinem Hobby, aus Zundhölzern sämtliche Münchner U-Bahnhöfe nachzubauen. In den nur wenigen Sekunden dauernden Zwischeneinspielern beim Szenenwechsel sieht man das Straßenleben in Haidhausen. Oft fährt die [[Tram]] Linie 19 durchs Bild. Die Außenaufnahmen vom fiktiven Getränkemarkt sind am Haus in der [[Preysingstraße]] 8 gemacht worden. Im Hintergrund sieht man merkwürdige Biernamen auf den Bierkisten wie: Amigo - Weisse, Sturmbräu oder Spezlhell. | ||
Frau Holicek dargestellt von Christiane Blumhoff ist zunächst die Hausmeisterin einige Folgen später erbt sie das Haus vom verstorbenen Herrn Bellinghaus. In den späteren Folgen hat sie eine | |||
Liebesbeziehung mit dem Polizisten Schachtlinger (Claus Steigenberger) der oft im Getränkemarkt auftaucht z.B. weil er gegen Heinzi wegen Fahrerflucht ermittelt oder weil er nach Freilassing versetzt werden soll und Heinzi die Ohren deswegen voll jammert | |||
In den ersten Staffeln spielte noch Christian Springer den schüchternen und naiven Kurti der oft von seiner Mama erzählt bei der er immer noch wohnt."Mei Mama hat gsogt..." so beginnen viele seiner Sätze. | |||
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In der [[Ledererstraße]] gibt es eine Gaststätte [[Münchner Spezlwirtschaft]]. | |||
==Weblinks== | |||
*[http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/spezlwirtschaft/inhalt-100.html Informationen auf www.br.de] | |||
*[http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/spezlwirtschaft/index.html Spezlwirtschaft in der Mediathek des BR] | |||
{{Wikipedia-Artikel}} | |||
[[Kategorie:Fernsehserie]] | |||
[[Kategorie:Haidhausen]] |
Version vom 11. Juni 2015, 06:17 Uhr
Spezlwirtschaft war eine vom Bayerischen Rundfunk von 2001 – 2012 produzierte Sitcom. In 36 Episoden von je 30 Minuten Länge wird der etwas turbulente Alltag in einem Getränkemarkt in Haidhausen erzählt.
Heinzi Liebl, gespielt von Helmut Schleich, besitzt einen etwas heruntergekommenen Getränkeladen: " Heinzis Getränkequelle". Arbeiten ist nicht so sein Ding. Noch weniger die Buchhaltung, so dass er von seiner Exfrau Agnes (Tanja Frehse) unterstützt wird. Nebenbei verkauft sie Ayurvedaprodukte. In den späteren Folgen arbeitet sie für eine Finanzberatung, die, wie sich nach einigen Folgen herausstellt, einem Finanzbetrüger gehört. Luigi (Marcantonio Moschettini), sein Mitarbeiter aus Italien, der später nebenan eine Espressobar hat, ist zwar sein Freund, trotzdem kommen die beiden oft in Streit, wenn ihm z.B. Heinzi abgelaufenes Weißbier verkauft oder er ihm einen Unfall mit seinem Lieferwagen in die Schuhe schieben will, den ihm Heinzi geliehen hat. Ab und zu taucht auch seine temperamentvolle Schwester Francesca (Rosetta Pedone) auf. Frau Holicek, dargestellt von Christiane Blumhoff, ist zunächst die Hausmeisterin; einige Folgen später erbt sie das Haus vom verstorbenen Herrn Bellinghaus. In den späteren Folgen hat sie eine Liebesbeziehung mit dem Polizisten Schachtlinger (Claus Steigenberger), der oft im Getränkemarkt auftaucht, z.B. weil er gegen Heinzi wegen Fahrerflucht ermittelt oder weil er nach Freilassing versetzt werden soll und Heinzi die Ohren deswegen voll jammert, da er in München bleiben will.
In den ersten Staffeln spielte noch Christian Springer den schüchternen und naiven Kurti, der oft von seiner Mama erzählt, bei der er immer noch wohnt. "Mei Mama hat gsogt..." so beginnen viele seiner Sätze. In einer Folge nimmt er all seinen Mut zusammen und fragt Heinzis Exfrau Agnes, ob sie mit ihm ausgehen will. Doch er erzählt immer wieder von seinem Hobby, aus Zundhölzern sämtliche Münchner U-Bahnhöfe nachzubauen. In den nur wenigen Sekunden dauernden Zwischeneinspielern beim Szenenwechsel sieht man das Straßenleben in Haidhausen. Oft fährt die Tram Linie 19 durchs Bild. Die Außenaufnahmen vom fiktiven Getränkemarkt sind am Haus in der Preysingstraße 8 gemacht worden. Im Hintergrund sieht man merkwürdige Biernamen auf den Bierkisten wie: Amigo - Weisse, Sturmbräu oder Spezlhell. 2012 wurden die bisher letzten Episoden ausgestrahlt.
In der Ledererstraße gibt es eine Gaststätte Münchner Spezlwirtschaft.
Weblinks
Das Thema "Spezlwirtschaft" ist aufgrund seiner überregionalen Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.
Die Seite ist über diesen Link aufrufbar: Spezlwirtschaft. |