Wolfgang Nöth: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Wolfgang Peter Leonhard Nöth''' (* Oktober [[1943]] in | '''Wolfgang''' Peter Leonhard '''Nöth''' (* [[6. Oktober]] [[1943]] in {{WL2|Würzburg}}, † [[10. Januar]] [[2021]]<ref>[[Münchner Merkur]], 23. Januar 2021: [https://trauer.merkur.de/traueranzeige/wolfgang-peter-leonhard-noeth Traueranzeige für Wolfgang Nöth]</ref> in München) war ein [[München|Münchner]] Gastronom (Gastronomieunternehmer), der ab den späten [[1980er]]-Jahren als Betreiber von so genannten ''Hallenclubs'' die Münchner Nacht- und Partyszene beträchtlich veränderte. Er fand in den Medien gelegentlich als „Hallenmogul“ und „Hallenkönig“ Erwähnung. | ||
==Münchner Hallenkultur== | |||
Insbesondere war Wolfgang Nöth Initiator großer alternativer Partyareale wie ab 1992 auf dem gerade stillgelegten [[:Kategorie:Flughafen Riem (Clubs)|Flughafen Riem]] oder von 1996 bis 2003 mit dem [[Kunstpark Ost]] auf dem kurz vorher stillgelegten Areal der Münchner [[Pfanni-Werke]], welcher das größte zusammenhängende Partyareal Europas wurde, sowie den [[Optimolwerke]]n (2003–2018) und den [[Georg-Elser-Hallen]] (2000–2008). | |||
==Weitere Lokalitäten== | |||
Nöth war Betreiber und Mitbetreiber zahlreicher weiterer Münchener Lokalitäten, darunter die ehemalige [[Theaterfabrik (München)|Theaterfabrik]], das [[Kesselhaus]], die [[Zenith]]-Hallen, die er 1999 wegen des [[Orkan Lothar|Orkans „Lothar“]] für das [[Tollwood-Festival]] und 2000 für die [[Münchner Kammerspiele]] zur Verfügung stellte, der ''Spiegelsalon'' und der ''Postpalast'' in der Münchener ''Arnulfstraße'', den er zusammen mit [[Michael Käfer]] ([[Feinkost Käfer]]) und dem Veranstalter ''Otger Holleschek'' als [[Firma|Firmen]]event-Location betreibt.<ref>[http://www.tollwood.de/ueber-uns/blick-zurueck/ Blick zurück: 1999], Tollwood.</ref><ref>[http://www.focus.de/politik/deutschland/theater-buehne-unter-strom_aid_182934.html Bühne unter Strom], Focus Magazin Nr. 21 (2000), 22. Mai 2000.</ref><ref>[http://www.flashtimer.de/pdf/WolfgangNoeth.pdf Wolfgang Nöth – A Hund is er scho!] (PDF; 497 kB), freshguide 12/2008.</ref> Mitte 2013 pachtete er im Münchener Stadtteil [[Aubing]] die Hallen der ehemaligen Reparaturwerkstatt der Schlafwagengesellschaft Compagnie Internationale des Wagons-Lits, die ab 1952 bis zur Schließung Ende 1999 in Kooperation mit der Deutschen Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft betrieben wurde. Die Liegenschaft wurde zum Antikmarkt Aubing umfunktioniert.<ref>[http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schlafwagengesellschaft-auf-den-spuren-des-orient-express.201fef0a-7594-4b53-a6f6-b57fb96a49fe.html Schlafwagengesellschaft: Auf den Spuren des Orient-Express], Abendzeitung München, 30. September 2013.</ref> | |||
== Weblinks == | |||
* [https://www.youtube.com/watch?v=78xM_GpFLI0 Interview mit Wolfgang Nöth: Gestalter der Clubkultur], münchen.tv vom 25.06.2015 (Youtube). | |||
* [[Süddeutsche Zeitung]], 11. Januar 2021: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-wolfgang-noeth-gestorben-hallenmogul-1.5170318 Franz Josef Kotteder: ''Wolfgang Nöth: Ein Macher, manchmal auch ein Berserker''] | |||
== Einzelnachweise == | |||
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Aktuelle Version vom 28. Januar 2023, 20:36 Uhr
Wolfgang Peter Leonhard Nöth (* 6. Oktober 1943 in WürzburgW, † 10. Januar 2021[1] in München) war ein Münchner Gastronom (Gastronomieunternehmer), der ab den späten 1980er-Jahren als Betreiber von so genannten Hallenclubs die Münchner Nacht- und Partyszene beträchtlich veränderte. Er fand in den Medien gelegentlich als „Hallenmogul“ und „Hallenkönig“ Erwähnung.
Münchner Hallenkultur
Insbesondere war Wolfgang Nöth Initiator großer alternativer Partyareale wie ab 1992 auf dem gerade stillgelegten Flughafen Riem oder von 1996 bis 2003 mit dem Kunstpark Ost auf dem kurz vorher stillgelegten Areal der Münchner Pfanni-Werke, welcher das größte zusammenhängende Partyareal Europas wurde, sowie den Optimolwerken (2003–2018) und den Georg-Elser-Hallen (2000–2008).
Weitere Lokalitäten
Nöth war Betreiber und Mitbetreiber zahlreicher weiterer Münchener Lokalitäten, darunter die ehemalige Theaterfabrik, das Kesselhaus, die Zenith-Hallen, die er 1999 wegen des Orkans „Lothar“ für das Tollwood-Festival und 2000 für die Münchner Kammerspiele zur Verfügung stellte, der Spiegelsalon und der Postpalast in der Münchener Arnulfstraße, den er zusammen mit Michael Käfer (Feinkost Käfer) und dem Veranstalter Otger Holleschek als Firmenevent-Location betreibt.[2][3][4] Mitte 2013 pachtete er im Münchener Stadtteil Aubing die Hallen der ehemaligen Reparaturwerkstatt der Schlafwagengesellschaft Compagnie Internationale des Wagons-Lits, die ab 1952 bis zur Schließung Ende 1999 in Kooperation mit der Deutschen Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft betrieben wurde. Die Liegenschaft wurde zum Antikmarkt Aubing umfunktioniert.[5]
Weblinks
- Interview mit Wolfgang Nöth: Gestalter der Clubkultur, münchen.tv vom 25.06.2015 (Youtube).
- Süddeutsche Zeitung, 11. Januar 2021: Franz Josef Kotteder: Wolfgang Nöth: Ein Macher, manchmal auch ein Berserker
Einzelnachweise
- ↑ Münchner Merkur, 23. Januar 2021: Traueranzeige für Wolfgang Nöth
- ↑ Blick zurück: 1999, Tollwood.
- ↑ Bühne unter Strom, Focus Magazin Nr. 21 (2000), 22. Mai 2000.
- ↑ Wolfgang Nöth – A Hund is er scho! (PDF; 497 kB), freshguide 12/2008.
- ↑ Schlafwagengesellschaft: Auf den Spuren des Orient-Express, Abendzeitung München, 30. September 2013.
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